Das burgenländische Oberwart stand am Sonntag auf dem Tourprogramm von SPÖ-Chef Werner Faymann. Zweitausend Menschen waren trotz kühler Temperaturen ins Messezentrum Oberwart gekommen, wo sie mit roten Faymann-Schals für ein eindrucksvolles Zeichen der Geschlossenheit der Sozialdemokratie sorgten. Zahlreiche „Bravo"-Rufe, „Hopp-Aufs" und Glückwünsche für die kommende Nationalratswahl begleiteten Werner Faymann, der in seiner Rede betonte, dass die SPÖ unser Land die nächsten fünf Jahre gestalten will. Ziel dabei ist ein sozialeres und faireres Österreich, indem es nicht nur um die Aktienmärkte, sondern vor allem um die Menschen und ArbeitnehmerInnen gehen muss. Faymann rief auch dazu auf, die letzten Tage bis zur Wahl mit vollem Einsatz dafür zu kämpfen, dass die SPÖ gestärkt aus der Wahl hervorgeht. Denn eine „schwarz-blaue Regierung brauchen wir nicht mehr. Die SPÖ muss so stark werden, dass Schwarz-Blau nicht über die Zukunft unseres Landes, das wir lieben, bestimmen kann", betonte der SPÖ-Spitzenkandidat unter großem Applaus.
Und auch „Burgenlandminister" Norbert Darabos bekräftigte, dass es darum geht, einen faireren und sozialeren Kurs unter Werner Faymann einzuschlagen. „Wir wollen nicht haben, dass wieder Schwarz-Blau herauskommt, denn das waren für Österreich die schlechtesten Jahre". Volle Unterstützung wurde Werner Faymann nicht nur von den zahlreichen Besuchern, die sich mit „Alles Gute-Wünschen" einstellten, zugesagt, sondern auch von Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl.´„Wir, das Team Burgenland, werden bis zuletzt dafür kämpfen, dass die SPÖ Erster und Werner Faymann unser nächster Bundeskanzler wird". Denn bei der Nationalratswahl dürfen „nicht jene gewinnen, die eineinhalb Jahre nur blockiert haben, sondern es müssen die gewinnen, die für Erneuerung und mehr Gerechtigkeit stehen", so Niessls Absage an die Blockierer Schüssel, Molterer und Bartenstein.
Nach seiner mitreißenden Rede, bei der Faymann betonte, dass sich unsere PensionistInnen nicht auf die Aktienmärkte, sondern auf die SPÖ und die staatlichen Pensionen verlassen können, bekam der SPÖ-Chef aus den Händen von Landeshauptmann Niessl „die besten Roten aus dem Burgenland". Verbunden mit der Hoffnung, dass Werner Faymann am kommenden Sonntag mit einem Glas burgenländischen Rotwein auf den Wahlsieg der SPÖ anstoßen kann. Die SPÖ-Burgenland wird jedenfalls mit vollem Einsatz und ganzer Kraft dafür kämpfen, betonte Niessl.












